Chiropraktik bei Hunden

Chiropraktik HundDer Hund ist der älteste Begleiter des Menschen. Wie sein Urahn, der Wolf, ist er ständig in Bewegung, er begleitet seine Menschen bei Spaziergängen oder ist auf dem Hundesportplatz aktiv. Die allermeisten Hunde sind heute Haustiere. Nur wenige arbeiten noch im Dienst des Menschen: Auf der Jagd, als Beschützer oder Herdenhüter.

Doch egal welche Aufgabe der Hund erfüllt - er ist auf ein gesundes Skelett-, Muskel- und Nervensystem angewiesen. Hier liegt das Einsatzgebiet der Chiropraktik: Sie löst Wirbelblockaden, die in Hals oder Rücken die Beweglichkeit einschränken und Schmerzen hervorrufen können.


Wirbelblockaden zeigen sich durch ganz unterschiedliche Anzeichen:

  • veränderte Körperhaltung
  • unspezifische Lahmheiten
  • will nicht mehr ins Auto springen
  • Probleme beim Treppen laufen
  • Schmerzäußerung bei bestimmten Bewegungen oder beim Hochnehmen
  • asymmetrisches Sitzen (,,Welpensitzen")
  • verminderte Leistung beim Hundesport

Wirbelblockaden können durch Traumata wie Unfälle, Stürze, wildes Toben oder durch Zerren an der Leine entstehen, aber auch durch ein unpassendes Halsband, durch Bewegungsmangel ebenso wie durch Überbelastung.

Chiropraktik für HundeUnterstützend eingesetzt eignet sich Chiropraktik zur Rehabilitation nach Operationen. Degenerative Veränderungen wie Arthrose, Bandscheibenvorfall oder Cauda-equina-Syndrom lassen sich zwar nicht vollständig heilen, aber durch eine sanfte chiropraktische Behandlung können Schmerzen gelindert und das weitere Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Außerdem verhindert Chiropraktik, dass durch die Schonhaltung, die der Patient automatisch einnimmt, weitere Folgeschäden entstehen.

Chiropraktik unterstützt den Hund, um bis ins hohe Alter fit und bewegungsfreudig zu bleiben. Auch bei Hunden, die keine offensichtlichen Symptome zeigen, hilft prophylaktisch angewandte Chiropraktik, Verschleißerscheinungen vorzubeugen und das Wohlbefinden des Hundes zu steigern.